Koreanistik, Master 2-Fach

  • Wie kann ich Korea durch die Beschäftigung mit originalsprachigen Dokumenten kennenlernen?
  • Welche Stellung hat Korea innerhalb der ostasiatischen Geschichte?
  • Wie ist die traditionelle und moderne Kultur Koreas im ostasiatischen bzw. globalen Kontext zu verstehen?
  • Welches Koreabild besteht im Westen, und wie hat sich dieses in den vergangenen 150 Jahren geändert?
  • Welche politische Rolle spielen die beiden koreanischen Teilstaaten in Ostasien bzw. in der Welt?
Anna Witzke

Das schöne an der OAW Fakultät ist, dass deine Einzigartigkeit angenommen und wertgeschätzt wird.

– Anna Witzke, Bachelorstudentin

Steckbrief

Abschluss
Master of Arts
Beginn
Winter- und Sommersemester
Dauer
4 Semester
Unterrichtssprache
Deutsch
Zulassung
Zulassungsfrei, Bewerbung bei der Fakultät

2-Fächer Master

Dieser Studiengang erfordert ein zweites Fach.
Infos zur Einschreibung/Bewerbung für deutsche Bewerber*innen

Infos zur Einschreibung/Bewerbung für deutsche Bewerber*innen

Infos zur Einschreibung/Bewerbung für internationale Bewerber*innen

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Worum geht's?
Dieser Studiengang ist einzigartig, weil ...
er besonders gute Möglichkeiten bietet, eigene Schwerpunkte zu setzen und Korea in seinem breiteren ostasiatischen Kontext zu betrachten.
Er bietet eine Vertiefung in den Bereichen ...
  • Geschichte
  • Literatur- und Geistesgeschichte
  • Religionswissenschaft
  • Sprachwissenschaft
  • Kulturwissenschaft
  • Übersetzung
Zu wem passt's?
Wer diesen Studiengang studieren möchte,

bringt mit: überdurchschnittlichen B.A.-Abschluss mit einschlägiger Ausrichtung, weitere Sprachkenntnisse

hat Spaß an: Perspektivwechsel und Nachdenken über ungewohnte Fragestellungen

kämpft sich durch: koreanische Fachtexte und Originalquellen auch in der chinesischen Schriftsprache (hanmun)

Dieser Studiengang ist für Absolvent*innen der folgenden Fächer geeignet
  • Koreanistik, B.A., im Haupt- oder Nebenfach
  • ein als gleichwertig anerkannter Abschluss
Wer einen Abschluss in diesem Studiengang hat, arbeitet häufig
  • in Kultureinrichtungen wie Museen und Bibliotheken
  • in Hochschulen und weiteren Bildungseinrichtungen
  • im öffentlichen Dienst und in internationalen Organisationen
  • in Unternehmen und Unternehmensberatungen mit Koreabezug
  • im Medienbereich (Journalismus, Unterhaltung, Verlagshäuser)
Und sonst?
Ein Praktikum ...

ist freiwillig.

Ein Auslandsaufenthalt ... kann freiwillig belegt werden.
Partneruniversitäten
  • Ewha Womans University
  • Kyungpook National University
  • Soongsil University
  • Sogang University
Wer hilft?
Studienfachberatung

Dr. Martin Gehlmann
Gebäude, Raum: Universitätsstr. 134, Raum 2.08
Tel.: 0234 / 32-22919
E-Mail:
Webseite Studienfachberatung

Kontakt zu Studierenden

Fachschaft Ostasienwissenschaften
Gebäude, Raum: Universitätsstr. 134, Raum 2.30
Tel.: 0234 / 32-25033
E-Mail:
Webseite Fachschaft

Internet

Homepage des Studiengangs

Kristina Dudda

Mir gefällt besonders, dass wir in den ersten Semestern systematisch an die verschiedenen Themenfelder der Koreanistik (Literatur, Geschichte, Religionen, Sprache) herangeführt werden.

– Kristina Dudda, Bachelorstudentin

Andere Studiengänge in diesem Fach

Anna Witzke
Anna Witzke studiert Koreanistik im 4. Fachsemester. Ihr angestrebter Abschluss ist der Bachelor of Arts, 2-Fach. Annas zweites Fach ist Japanologie.

Wieso haben Sie sich damals für Ihr Studienfach entschieden?

Die Musik hat mir die Tore in die koreanische Welt geöffnet und meine Faszination geweckt. Für einige mag das schwach klingen, aber ich bin stolz darauf. In meinen Augen hat K-Pop unheimlich viel zu bieten, so viel Arbeit wie dahintersteckt – und asienverrückt bin ich eh schon immer gewesen. Für mich war immer klar, dass ich mich in die asiatische Richtung verwirklichen möchte und so hat die koreanische Musik meine Augen und Ohren von den Mangaregalen weggeholt und meinen Horizont erweitert.

An welchen Stellen haben sich die Erwartungen an Ihr Studienfach erfüllt, an welchen nicht?

Erwartungen hatte ich nie welche, um ehrlich zu sein. Daher haben sich keine erfüllt oder auch nicht erfüllt. Das einzige, was mich vielleicht ein wenig negativ überrascht hat, war die Tatsache, dass man auch im Koreanischen noch sehr abhängig von chinesischen Schriftzeichen ist und man deshalb auch in diesem Studienfach sehr hart mit ihnen zu kämpfen hat. Aber es zahlt sich aus und ist lange nicht so lästig wie im Chinesischen oder Japanischen.

Was macht Ihnen in Ihrem Fach am meisten Spaß?

Der stetige Lernprozess. Ich finde, ein Sprachstudium im Allgemeinen ist ein sehr dankbares Studium, denn man merkt Woche für Woche welche Fortschritte man macht, welche Wörter man dazugelernt hat und vieles mehr. Auch lernt man viele Leute kennen über Tandempartys, Tandempartner oder diverse Korea/Asien bezogene Veranstaltungen. Das schöne an der OAW Fakultät ist, dass deine Einzigartigkeit angenommen und wertgeschätzt wird, egal wie verrückt man auch sein mag.

Was war bisher die größte Herausforderung?

Das Zeitmanagement, denn man darf den Umfang des Sprachen-Lernens nicht unterschätzen. Jede Woche eine neue Lektion, mit neuer Grammatik, Vokabeln und Hanjas. Das alles unter einen Hut zu bekommen und noch ein zweites Fach nebenbei zu machen ist nicht ganz ohne.

Was wollen Sie einmal damit werden?

Glücklich. Ehrlich gesagt habe ich mich noch nicht so genau damit auseinandergesetzt, was nicht heißen soll, dass ich noch keinerlei Ideen habe, denn die habe ich. Aber es gibt nun mal keinen Beruf direkt auf einen Koreanisten zugeschnitten, außer vielleicht Dozent. Was mir wichtig ist, ist die Tatsache, dass ich mit Abschluss meines Bachelors mindestens 5 Sprachen fließend beherrsche. Davon erhoffe ich mir gute Zukunftsperspektiven.

Welche Tipps geben Sie den Leuten, die auch überlegen, Ihr Fach zu studieren?

Vorkenntnisse sind sicherlich nicht unangebracht, aber nicht zwingend nötig. Trotz alledem sollte schon ein gewisses Interesse für die Kultur und Sprache vorhanden sein, da es nicht nur den Einstieg, sondern auch das weitere Studium ungemein erleichtert. Man sollte gut im Unterricht aufpassen können, denn ohne ist man aufgeschmissen und Durchhaltevermögen sollte man auch besitzen. Aber vor allem – Spaß, darf nicht fehlen!

Kristina Dudda
Kristina Dudda studiert Koreanistik im 6. Fachsemester. Ihr angestrebter Abschluss ist der Bachelor of Arts, 2-Fach. Kristinas zweites Fach ist Sinologie.

Wieso haben Sie sich damals für Ihr Studienfach entschieden?

Asien (insbesondere China, Korea und Japan) hat mich schon als kleines Kind interessiert. Nach meinem Abitur hatte ich dann die große Auswahl, also habe ich mich über viele Studienfächer informiert und mich auf gut Glück für alles beworben, was ich mir einigermaßen als Studienfach vorstellen konnte. Für mich war von Anfang an klar, dass ich etwas studieren möchte, das mich interessiert und ich mich nicht durchquälen muss. So fiel meine Wahl dann letzten Endes auf die zwei ostasiatischen Sprachen, für die ich mich schon so lange interessiert habe.

An welchen Stellen haben sich die Erwartungen an Ihr Studienfach erfüllt, an welchen nicht?

Große Erwartungen hatte ich nicht, außer dass ich möglichst viel über die Kulturen lernen wollte. Man bekommt in der Koreanistik einen ziemlich breiten Überblick über verschiedene koreabezogene Themen, daher wurde diese Anforderung weitestgehend erfüllt. Der Umfang der Sprachkurse ist leider nicht so zufriedenstellend, besonders im direkten Vergleich zu den sehr umfangreichen Sprachkursen in der Sinologie.

Was macht Ihnen in Ihrem Fach am meisten Spaß?

Mir gefällt besonders, dass wir in den ersten Semestern systematisch an die verschiedenen Themenfelder der Koreanistik (Literatur, Geschichte, Religionen, Sprache) herangeführt werden. In den späteren Semestern haben wir dann die Möglichkeit Kurse unseren Interessen nach zu wählen. Diese Wahlfreiheit, sowie der Unterricht in kleinen Gruppen (die Koreanistik ist ein vergleichsweise winziger Studiengang) gefällt mir sehr gut. Außerdem ist die Koreanistik etwas sehr Besonderes, von der man auf Partys immer gerne erzählen darf.

Was war bisher die größte Herausforderung?

Die größte Herausforderung war/ist eindeutig das Studium in Regelstudienzeit abzuschließen. Beide meiner Fächer sind sehr umfangreich. Ohne massive Vorkenntnisse, mit denen man einen Teil der Sprachkurse überspringen kann, ist es fast unmöglich diese Fächerkombi in 6 Semestern abzuschließen.

Was wollen Sie einmal damit werden?

Ich plane eine akademische Laufbahn einzuschlagen. Das heißt, ich werde nach dem Bachelor erst einmal meinen Master machen (das kann ich übrigens allen nur wärmstens empfehlen, weil man erst im Master die volle Entscheidungsfreiheit hat) und dann weiter forschen, um einen Doktortitel zu erlangen. An der Uni als Dozentin oder in einer Sprachschule als Lehrerin zu arbeiten, kann ich mir dabei sehr gut vorstellen.

Welche Tipps geben Sie den Leuten, die auch überlegen, Ihr Fach zu studieren?

Macht auf jeden Fall das, was euch am Herzen liegt. Selbst wenn es mal einen Kurs gibt, den ihr nicht so wahnsinnig interessant findet, solltet ihr immer versuchen einen kleinen Themenbereich zu finden, an dem ihr Spaß habt, denn sonst kann ein Semester wirklich lang werden.
Gebt nicht sofort auf, wenn euch das Studium einmal zu schwierig erscheint. Es liegt zwar ein großer Haufen Arbeit vor euch, aber er ist nicht so groß, dass er euch überwältigen wird. Ihr dürft nur nichts vor euch herschieben und solltet auch in den Ferien zwischendurch Vokabeln lernen, denn wie eine Kommilitonin immer zu sagen pflegte: „Lernen ist wie Schwimmen gegen den Strom; hörst du auf zu kraulen, säufst du ab.“