Sportwissenschaft, Bachelor 2-Fächer

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Matthias Winter

Es macht Spaß, zu sehen, wie wissenschaftliche Arbeit direkt Wirkung zeigt.

Matthias Winter  – B.Sc. (Schwerpunkt Training & Diagnostik)
Matthias Winter

Wieso haben Sie sich damals für Ihr Studienfach entschieden?

Ich wollte verstehen, warum Training wirkt und wie man Leistung wissenschaftlich messen und verbessern kann. Das RUB-Studium verbindet Sportpraxis mit Biomechanik, Physiologie und Trainingswissenschaft – genau die Mischung, die ich gesucht habe.

An welchen Stellen haben sich die Erwartungen an Ihr Studienfach erfüllt, an welchen nicht?

Erfüllt haben sich vor allem die Praxisanteile und die Tiefe der trainingswissenschaftlichen Inhalte. Unerwartet war, wie naturwissenschaftlich das Studium teilweise ist – Biomechanik und Physiologie waren anspruchsvoller, als ich dachte.

Was macht Ihnen in Ihrem Fach am meisten Spaß?

Ganz klar die Diagnostik: Leistungsdaten erheben, Bewegungen analysieren, Training individuell planen. Es macht Spaß, zu sehen, wie wissenschaftliche Arbeit direkt Wirkung zeigt.

Was war bisher die größte Herausforderung?

Die größte Herausforderung war, sich durch die breite Wissensbasis zu arbeiten – von Medizin über Statistik bis Didaktik. Man braucht gute Selbstorganisation und Motivation.

Was wollen Sie einmal damit werden?

Ich möchte im Bereich Leistungsdiagnostik oder Trainingsbetreuung arbeiten – am liebsten in einem Leistungszentrum, einer sportmedizinischen Einrichtung oder im Vereinssport.

Welche Tipps geben Sie den Leuten, die auch überlegen, Ihr Fach zu studieren?

Habt Spaß an Bewegung und Wissenschaft.
Unterschätzt die Theorie nicht.
Nutzt die Praxisangebote und Labore.
Und: Probiert im Studium viel aus, um euren Schwerpunkt zu finden.

Steckbrief

Abschluss
Bachelor of Arts
Beginn
Winter- und Sommersemester
Dauer
6 Semester
Unterrichtssprache
Deutsch
Kosten
Zulassung
Zulassungsfrei

2-Fächer-Bachelor

Dieser Studiengang erfordert ein zweites Fach.
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Worum geht's?
Dieser Studiengang ist einzigartig, weil ...

er eine breit angelegte theorie- und praxisorientierte Ausbildung für berufliche Tätigkeitsfelder im Bereich der Vermittlung und Gestaltung, der Konzeption und  Organisation von Sport bietet.

Er bietet eine Vertiefung in den Bereichen ...
  • fachspezifische Arbeits- und Forschungsmethoden
  • didaktisch-methodische Grundlagen in den Bewegungsfeldern
  • natur- und geisteswissenschaftliche Grundlagen im Fach Sport
Zu wem passt's?
Wer diesen Studiengang studieren möchte,
bringt mit:
  • vielseitiges praxis- und theoriebezogenes Interesse am Sport
hat Spaß an:
  • Sporttreiben und Bewegung
kämpft sich durch:
  • Methodenlehre
Wer einen Abschluss in diesem Studiengang hat, arbeitet häufig
  • an Schulen
  • bei freien und außerschulischen öffentlichen Bildungseinrichtungen
  • in der öffentlichen Sportverwaltung
  • bei Vereinen und Verbändern
  • in der Freizeit- und Tourismusbranche
Und sonst?
Ein Praktikum ...

ist freiwillig. Es wird im Rahmen des Optionalbereichs absolviert.

Ein Auslandsaufenthalt ... kann freiwillig belegt werden.
Wer hilft?
Studienfachberatung

Gebäude, Raum: SW, Raum 2.015

Tel.: 0234 / 32-28772

E-mail: studienfachberatung-sport@rub.de

Webseite Studienfachberatung

Kontakt zu Studierenden

Fachschaft: Sportwissenschaft

Gebäude, Raum: SW, Raum E.083

Tel.: 0234 / 32-27906

E-mail: sportfachschaft@rub.de

Webseite Fachschaft

Jean Philippe Grave

Ich möchte später im Sportmanagement arbeiten, am liebsten in Projekten oder in der Organisationsentwicklung von Vereinen oder Verbänden.

Jean Philippe Grave  – M.Sc.
Jean Philippe Grave

Wieso haben Sie sich damals für Ihr Studienfach entschieden?

Im Bachelor habe ich Prävention und Rehabilitation studiert, aber gemerkt, dass mich die organisatorische Seite des Sports doch mehr reizt. Der Master Management und Consulting im Sport war für mich die Chance, in Richtung Sportmanagement und Strategie zu gehen.

An welchen Stellen haben sich die Erwartungen an Ihr Studienfach erfüllt, an welchen nicht?

Erfüllt haben sich definitiv die praxisnahen Inhalte. Ich wollte verstehen, wie Sportorganisationen funktionieren, und das lernt man hier richtig gut. Etwas anders als gedacht war, dass der Einstieg breiter ist als erwartet. Man taucht nicht sofort in Eventmanagement ein, sondern lernt viele Bereiche kennen. Im Nachhinein war das aber wertvoll.

Was macht Ihnen in Ihrem Fach am meisten Spaß?

Ich mag die Mischung aus Sportbezug und Management. Vor allem macht es Spaß, an realen Problemstellungen zu arbeiten und Lösungen zu entwickeln, die man später im Berufsalltag wirklich brauchen kann.

Was war bisher die größte Herausforderung?

Die Umstellung vom gesundheitsorientierten Bachelor auf wirtschaftlichere Inhalte war anfangs ungewohnt. Außerdem fordert die Projektarbeit viel Organisation, aber man wächst schnell rein.

Was wollen Sie einmal damit werden?

Ich möchte später im Sportmanagement arbeiten, am liebsten in Projekten oder in der Organisationsentwicklung von Vereinen oder Verbänden.

Welche Tipps geben Sie den Leuten, die auch überlegen, Ihr Fach zu studieren?

Man sollte Lust auf Management, Organisation und strategisches Arbeiten haben. Und man sollte die Praxisprojekte im Studium nutzen, da lernt man am meisten für den späteren Beruf und kann gute Kontakte knüpfen.

Anke Buchmüller

Ich mag die praktischen Lab Sessions und unsere Forschungsprojekte am liebsten. 

Anke Buchmüller  – M.Sc.
Anke Buchmüller

Wieso haben Sie sich damals für Ihr Studienfach entschieden?

Ich wollte nach dem Bachelor fachlich noch tiefer in die Trainings- und Gesundheitswissenschaft einsteigen. Der englischsprachige Master hat mich direkt angesprochen, weil er international ausgerichtet ist und einen starken Fokus auf Forschung legt.

An welchen Stellen haben sich die Erwartungen an Ihr Studienfach erfüllt, an welchen nicht?

Die wissenschaftliche Tiefe und die Arbeit mit aktuellen Studien haben meine Erwartungen voll erfüllt. Ich war am Anfang unsicher wegen der Sprache, aber das hat sich schnell gelegt, denn wissenschaftliche Literatur ist sowieso fast komplett auf Englisch.

Was macht Ihnen in Ihrem Fach am meisten Spaß?

Ich mag die praktischen Lab Sessions und unsere Forschungsprojekte am liebsten. Man sieht direkt, wie Training, Gesundheit und Leistungsfähigkeit zusammenhängen. Außerdem macht es Spaß, mit Studierenden aus ganz unterschiedlichen Ländern zusammenzuarbeiten.

Was war bisher die größte Herausforderung?

Der Einstieg auf Englisch war ungewohnt, weil ich es aus dem Bachelor so nicht kannte. Aber nach kurzer Zeit lief es problemlos, denn man liest und nutzt ohnehin dauernd englische Publikationen.

Was wollen Sie einmal damit werden?

Ich möchte später gerne im Bereich Leistungsdiagnostik arbeiten, entweder in der angewandten Forschung oder in einer sportwissenschaftlichen Einrichtung.

Welche Tipps geben Sie den Leuten, die auch überlegen, Ihr Fach zu studieren?

Man sollte keine Angst vor Englisch haben und wirklich Interesse an wissenschaftlichem Arbeiten mitbringen. Wer Lust auf Forschung, Laborarbeit und einen internationalen Blick auf Sportwissenschaft hat, ist hier genau richtig.

Ein Blick mit der FPV-Drohne – mitten ins Herz der Fakultät für Sportwissenschaft an der RUB.

Nicole Sälzer

Das Sportstudium an der RUB hat mich direkt überzeugt, weil es sehr vielseitig ist und man wirklich alle Bereiche der Sportwissenschaft kennenlernt. 

Nicole Sälzer  – B.A.
Nicole Sälzer

Wieso haben Sie sich damals für Ihr Studienfach entschieden?

Ich habe schon in der Schule super gern Sport gemacht und damals auch den Leistungskurs belegt. Da war für mich schnell klar: Ich möchte Sport nicht nur selbst machen, sondern irgendwann auch unterrichten. Das Sportstudium an der RUB hat mich direkt überzeugt, weil es sehr vielseitig ist und man wirklich alle Bereiche der Sportwissenschaft kennenlernt. Anglistik/Amerikanistik kam dann „on top“, weil ich später gerne am Gymnasium oder an der Gesamtschule unterrichten möchte.

An welchen Stellen haben sich die Erwartungen an Ihr Studienfach erfüllt, an welchen nicht?

Erfüllt hat sich, dass man eben nicht nur in einem Seminarraum oder Hörsaal sitzt. Schon ab dem ersten Semester steht man in der Praxis vor einer Gruppe und hält Lehrproben.

Nicht ganz erfüllt hat sich mein Wunsch nach mehr Pädagogik und Fachdidaktik im Bachelor. Zwischen dem B.A. und dem B.Sc. gibt es inhaltlich wenig Unterschiede, dabei hätte ich mir gewünscht, dass die Lehramtsausrichtung früher stärker vorkommt.

Was macht Ihnen in Ihrem Fach am meisten Spaß?

Ganz ehrlich: die Sportseminare und die Exkursionen! Vorlesungen sind nett, aber rausgehen, Sport machen, Dinge ausprobieren, das macht das Studium erst richtig cool. Mein Highlight war das Schneesportseminar in Valmorel. Zwei Woche Ski fahren mit einer tollen Gruppe… unvergesslich!

Was war bisher die größte Herausforderung?

Definitiv die Organisation. Ich war ein Semester im Ausland, musste danach aber mehrere Prüfungen aufholen und habe dann drei Klausuren in zwei Wochen geschrieben.

Was wollen Sie einmal damit werden?

Ich studiere den 2-Fach-Bachelor, um später Lehrerin an einer Gesamtschule oder an einem Gymnasium zu werden. Die Kombination aus Sport und Englisch passt für mich perfekt.

Welche Tipps geben Sie den Leuten, die auch überlegen, Ihr Fach zu studieren?

Sportwissenschaft an der RUB ist auf jeden Fall eine super Wahl! Man sollte sich vorher nur gut überlegen, wohin man damit möchte – Leistungssport, Gesundheit, Forschung oder eben Lehramt.

Für mich ist das 2-Fach-Modell ideal. Ich kann’s nur empfehlen und würde mich freuen, wenn sich mehr Leute für diesen Weg entscheiden.

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