Sport & Exercise Sciences for Health and Performance

  • Wie adaptieren Menschen auf unterschiedliche Trainingsreize?
  • Welche Trainingsreize fördern welche Art der Anpassung des menschlichen Körpers?
  • Welche Methoden gibt es um Leistungsstände zu überprüfen?
  • Wie erreiche ich die beste Leistungsfähigkeit mit einem Sportler / einer Sportlerin?
  • Welche Arten und Formen von Ernährung und Training gibt es in einem rehabilitativen Kontext?
  • Wie kann man menschliche Bewegung analysieren und optimieren?
  • Wie funktioniert das Zusammenspiel zwischen Nervensystem und Muskulatur?
Janina Tennler

Gut finde ich, dass viele diagnostische Verfahren mit dem Anspruch nah an der Praxis zu bleiben gelehrt werden. [...] Im Studium hatten wir immer wieder die Möglichkeit in Kleingruppen Problemstellungen selbstständig zu erarbeiten und diese dann anzugehen.

Janina Tennler  – Master
Janina Tennler
Janina Tennler, Masterstudentin

Wieso haben Sie sich damals für Ihr Studienfach entschieden?

Ich wollte mein Wissen nach dem abgeschlossenen Bachelor vertiefen und mich auf die Bereiche, die mich interessieren spezialisieren.

An welchen Stellen haben sich die Erwartungen an Ihr Studienfach erfüllt, an welchen nicht?

Der Master bietet ein vertieftes Wissen in den drei Fachbereichen Sportmedizin, Trainingswissenschaft und Bewegungswissenschaft. Gut finde ich, dass viele diagnostische Verfahren mit dem Anspruch nah an der Praxis zu bleiben gelehrt werden.

Was macht Ihnen in Ihrem Fach am meisten Spaß?

Im Studium hatten wir immer wieder die Möglichkeit in Kleingruppen Problemstellungen selbstständig zu erarbeiten und diese dann anzugehen. Das selbstständige Arbeiten macht mir dabei am meisten Spaß. Weiterhin finde ich gut, dass man im späteren Verlauf die Möglichkeit hat sich mit dem wissenschaftlichen Projekt auf einen Bereich zu spezialisieren. Da wir im Master alle Kurse als Gruppe gemeinsam belegen, ist bei uns schnell eine gute Gruppendynamik entstanden.

Was war bisher die größte Herausforderung?

Die Eigenorganisation, die der Master fordert, ist doch deutlich anspruchsvoller als im Bachelor. Eine große Herausforderung war außerdem die Vorbereitung auf die Klausuren. Die Umstellung auf die englische Sprache war gerade am Anfang nicht ohne. Daran hat man sich aber relativ schnell gewöhnt und auch stark verbessert.

Was wollen Sie einmal damit werden?

Ich möchte später in einem wissenschaftlichen Kontext arbeiten. Im Genaueren würde ich bei der Planung, Durchführung und Auswertung von Studien im sportlichen Zusammenhang mitwirken wollen.

Welche Tipps geben Sie den Leuten, die auch überlegen, Ihr Fach zu studieren?

Ich denke, dass der Master für diejenigen interessant ist, die in den drei Fachbereichen gleichermaßen eine Vertiefung suchen und sich ein Arbeiten im wissenschaftlichen bzw. diagnostischen Kontext vorstellen können. Die Stimmung innerhalb des Masters ist locker und die Kommunikation zu den Dozenten unkompliziert und angenehm.

Anke Buchmüller

Ich mag die praktischen Lab Sessions und unsere Forschungsprojekte am liebsten. 

Anke Buchmüller  – M.Sc.
Anke Buchmüller

Wieso haben Sie sich damals für Ihr Studienfach entschieden?

Ich wollte nach dem Bachelor fachlich noch tiefer in die Trainings- und Gesundheitswissenschaft einsteigen. Der englischsprachige Master hat mich direkt angesprochen, weil er international ausgerichtet ist und einen starken Fokus auf Forschung legt.

An welchen Stellen haben sich die Erwartungen an Ihr Studienfach erfüllt, an welchen nicht?

Die wissenschaftliche Tiefe und die Arbeit mit aktuellen Studien haben meine Erwartungen voll erfüllt. Ich war am Anfang unsicher wegen der Sprache, aber das hat sich schnell gelegt, denn wissenschaftliche Literatur ist sowieso fast komplett auf Englisch.

Was macht Ihnen in Ihrem Fach am meisten Spaß?

Ich mag die praktischen Lab Sessions und unsere Forschungsprojekte am liebsten. Man sieht direkt, wie Training, Gesundheit und Leistungsfähigkeit zusammenhängen. Außerdem macht es Spaß, mit Studierenden aus ganz unterschiedlichen Ländern zusammenzuarbeiten.

Was war bisher die größte Herausforderung?

Der Einstieg auf Englisch war ungewohnt, weil ich es aus dem Bachelor so nicht kannte. Aber nach kurzer Zeit lief es problemlos, denn man liest und nutzt ohnehin dauernd englische Publikationen.

Was wollen Sie einmal damit werden?

Ich möchte später gerne im Bereich Leistungsdiagnostik arbeiten, entweder in der angewandten Forschung oder in einer sportwissenschaftlichen Einrichtung.

Welche Tipps geben Sie den Leuten, die auch überlegen, Ihr Fach zu studieren?

Man sollte keine Angst vor Englisch haben und wirklich Interesse an wissenschaftlichem Arbeiten mitbringen. Wer Lust auf Forschung, Laborarbeit und einen internationalen Blick auf Sportwissenschaft hat, ist hier genau richtig.

Studiengänge in diesem Fach

Management & Consulting im Sport

  • Wie funktioniert das Management von Sportorganisationen?
  • Wie können Akteure im Sport beraten werden (individuelle Beratung, Organisationsberatung)?
  • Wodurch zeichnen sich die Bereiche Sportökonomie, -politik und –entwicklung aus?
  • Wie sieht Marketingmanagement im Sportbereich aus?
  • Wie können Aspekte der Organisations- und Personalpsychologie in Sportorganisationen übertragen werden?
Jonas Kapfer

Der Master Management und Consulting im Sport ist durchaus interessant, auch weil er eine passende Mischung aus Beratung und Management liefert. 

Jonas Kapfer  – Masterstudent
Jonas Kapfer
Jonas Kapfer studiert im 2. Semester Management & Consulting im Sport. Sein angestrebter Abschluss ist der Master of Science, 1-Fach.

Wieso haben Sie sich damals für Ihr Studienfach entschieden?

Um das Bachelor-Sportstudium mit Sportmanagement zu vertiefen.

An welchen Stellen haben sich die Erwartungen an Ihr Studienfach erfüllt, an welchen nicht?

Wie erwartet gibt es im Master etwas mehr Praxisbezug als im Bachelor. Außerdem gibt es viele interessante Gastvorträge und Vertiefung von Themengebieten, welche man im Bachelor nur grob behandelt hat. Es fehlte in meinen Augen die Behandlung von immer relevanteren Themen wie z.B. Online-Marketing und Social Media. Zudem könnte man mehr auf typische Jobs eingehen und einen möglichen Bewerbungsverlauf simulieren und besprechen.

Was macht Ihnen in Ihrem Fach am meisten Spaß?

Betriebliches Arbeiten mit dem eigenen Hobby Sport. Man hat die Möglichkeit in seinem zukünftigen Job nicht 40h/Woche im Büro zu sitzen, sondern im Rahmen der Arbeit aktiv und gesund zu sein und zudem andere Menschen zu bewegen.

Was war bisher die größte Herausforderung?

Anspruchsvolleres wissenschaftliches Arbeiten für Hausarbeiten, Exposés etc. Vermehrter sprachlicher Anspruch durch englische Vorträge und englische Literatur.

Was wollen Sie einmal damit werden?

Sportmanager bestenfalls im Sportartikelhandel oder Vereinsmanagement.

Welche Tipps geben Sie den Leuten, die auch überlegen, Ihr Fach zu studieren?

Der Master Management und Consulting im Sport ist durchaus interessant, auch weil er eine passende Mischung aus Beratung und Management liefert. Durch die kleine Gruppe entsteht schnell ein Zusammenhalt im Seminar und außerhalb. Dadurch ist auch die Kommunikation mit den Dozenten und Lehrbeauftragten sehr persönlich und unkompliziert.

Jean Philippe Grave

Ich möchte später im Sportmanagement arbeiten, am liebsten in Projekten oder in der Organisationsentwicklung von Vereinen oder Verbänden.

Jean Philippe Grave  – M.Sc.
Jean Philippe Grave

Wieso haben Sie sich damals für Ihr Studienfach entschieden?

Im Bachelor habe ich Prävention und Rehabilitation studiert, aber gemerkt, dass mich die organisatorische Seite des Sports doch mehr reizt. Der Master Management und Consulting im Sport war für mich die Chance, in Richtung Sportmanagement und Strategie zu gehen.

An welchen Stellen haben sich die Erwartungen an Ihr Studienfach erfüllt, an welchen nicht?

Erfüllt haben sich definitiv die praxisnahen Inhalte. Ich wollte verstehen, wie Sportorganisationen funktionieren, und das lernt man hier richtig gut. Etwas anders als gedacht war, dass der Einstieg breiter ist als erwartet. Man taucht nicht sofort in Eventmanagement ein, sondern lernt viele Bereiche kennen. Im Nachhinein war das aber wertvoll.

Was macht Ihnen in Ihrem Fach am meisten Spaß?

Ich mag die Mischung aus Sportbezug und Management. Vor allem macht es Spaß, an realen Problemstellungen zu arbeiten und Lösungen zu entwickeln, die man später im Berufsalltag wirklich brauchen kann.

Was war bisher die größte Herausforderung?

Die Umstellung vom gesundheitsorientierten Bachelor auf wirtschaftlichere Inhalte war anfangs ungewohnt. Außerdem fordert die Projektarbeit viel Organisation, aber man wächst schnell rein.

Was wollen Sie einmal damit werden?

Ich möchte später im Sportmanagement arbeiten, am liebsten in Projekten oder in der Organisationsentwicklung von Vereinen oder Verbänden.

Welche Tipps geben Sie den Leuten, die auch überlegen, Ihr Fach zu studieren?

Man sollte Lust auf Management, Organisation und strategisches Arbeiten haben. Und man sollte die Praxisprojekte im Studium nutzen, da lernt man am meisten für den späteren Beruf und kann gute Kontakte knüpfen.

Studiengänge in diesem Fach

Sportwissenschaft

  • Warum treiben die Menschen Sport?
  • Wie trainiert ein*e Spitzensportler*in?
  • Was ist Muskelkater?
  • Wie unterstützt Sport und Bewegung eine gesunde Lebensführung?
  • Wie organisiere ich ein Sportevent nachhaltig?
  • Wie lernen Kinder Skifahren?
  • Wie gehe ich mit heterogenen Gruppen im Schulsport um?
Kathrin Kepper

Es ist definitiv eine gute Wahl Sportwissenschaft an der RUB zu studieren, jedoch sollte man sich vorher Gedanken machen, was man mit dem Studium erreichen oder später einmal werden möchte.

Kathrin Kepper  – Bachelorstudentin
Kathrin Kepper
Kathrin Kepper studiert Sportwissenschaft und Anglistik / Amerikanistik auf Lehramt. Ihr angestrebter Abschluss ist Bachelor of Arts, 2-Fach.

Wieso haben Sie sich damals für Ihr Studienfach entschieden?

Da ich schon damals in der Schulzeit mit großem Interesse den Leistungskurs Sport belegt habe, viel mir die Wahl auf Sportwissenschaft (B.A.) an der RUB nicht schwer. Ich möchte in Zukunft nämlich gerne selbst Sport lehren.

An welchen Stellen haben sich die Erwartungen an Ihr Studienfach erfüllt, an welchen nicht?

Ich finde es super, dass wir in vielen Modulen praktische Prüfungen ablegen müssen und am Ende unseres Studiums jeden Bereich der Sportwissenschaft kennengelernt haben. Weniger gut gefällt mir, dass es kaum Unterscheidungen im Studium der B.A und B.Sc gibt. Es wäre schön auch schon im Bachelor ein bisschen mehr Pädagogik und Fachdidaktik vermittelt zu bekommen.

Was macht Ihnen in Ihrem Fach am meisten Spaß?

Wer hier jetzt sagt die Vorlesungen, würde lügen :D Für mich sind es ganz klar die Sportseminare und natürlich auch die damit verbundenen Exkursionen! Letztes Jahr war ich mit dem Schneesportseminar in Valmorel und es war der Hammer.

Was war bisher die größte Herausforderung?

Zum einen meine letzten Klausuren alle in einem Semester zu bestehen. Da ich letztes Wintersemester für ein Semester im Ausland war, hatte ich einiges aufzuholen und so drei Klausuren in zwei Wochen vor der Brust. Zum anderen das Medizinmodul, das hat es ganz schön in sich!

Was wollen Sie einmal damit werden?

Ich studiere Sportwissenschaft und Anglistik/ Amerikanistik als 2-Fach B. A., um damit einmal Lehrerin an einem Gymnasium oder einer Gesamtschule zu werden.

Welche Tipps geben Sie den Leuten, die auch überlegen, Ihr Fach zu studieren?

Es ist definitiv eine gute Wahl Sportwissenschaft an der RUB zu studieren, jedoch sollte man sich vorher Gedanken machen, was man mit dem Studium erreichen oder später einmal werden möchte. Also ich kann den Bachelor Sportwissenschaft als ein 2-Fach Studium nur weiterempfehlen und würde mich freuen, wenn sich mehr Leute dazu entscheiden würden SportlehrerIn zu werden.

Ein Blick mit der FPV-Drohne – mitten ins Herz der Fakultät für Sportwissenschaft an der RUB.

Natalja Wiese

Eine große Sportaffinität zu haben, ist schon mal eine super Voraussetzung, um Sportwissenschaft zu studieren.

Natalja Wiese  – Bachelorstudentin
Natalja Wiese
Natalja Wiese studiert im 4. Semester Sportwissenschaft mit dem Schwerpunkt Freizeit – Gesundheit – Training. Ihr angestrebter Abschluss ist der Bachelor of Science.

Wieso haben Sie sich damals für Ihr Studienfach entschieden?

Letztendlich war es eher eine spontane Umentscheidung für das Studium der Sportwissenschaft, weil mir bewusst geworden ist, dass ich später einen Beruf ausüben möchte, der mich erfüllt und den ich gerne ausübe. Da ich in meiner Kindheit und Jugend viele verschiedene Sportarten über längere Zeit praktiziert habe, stand für mich fest, später einen Beruf, in dem ich auch selber aktiv bin und nicht nur hinter dem Computer sitze, ausüben zu wollen. Außerdem ist es mir wichtig, mit Menschen zusammenzuarbeiten, weil es mir Freude bereitet.

An welchen Stellen haben sich die Erwartungen an Ihr Studienfach erfüllt, an welchen nicht?

Meine Erwartungen hinsichtlich der Interdisziplinarität des Studienfachs, also der Vielseitigkeit, und dem großen Praxisbezug wurden sogar übertroffen. Das nette und offene Miteinander unter den Kommilitonen habe ich genauso erwartet. Das lockere Verhältnis zu den Dozenten allerdings nicht – das ist aber sehr angenehm und förderlich. Die Arbeit, die man teilweise in eine einzige Lehrprobe oder Ausarbeitung investieren muss, hätte ich niedriger eingeschätzt, aber man lernt bei jeder mehr für sich dazu, sodass es einem leichter fällt.

Was macht Ihnen in Ihrem Fach am meisten Spaß?

Der große Praxisbezug ist toll, weil man dadurch häufig mit Kommilitonen gemeinsam lernt, sich austauscht, viel Freude dabei hat und sich auch die eigene Lehrkompetenz stetig verbessert. Durch die vermischten Kurse aus unterschiedlichen Semestern lernt man immer wieder neue Leute kennen, das empfinde ich für die eigene und gemeinsame Entwicklung als sehr positiv, weil man sich immer wieder auf jemand Neues einstellen und auch zusammenarbeiten muss.

Was war bisher die größte Herausforderung?

Schwierig finde ich immer einzuschätzen, wann ich wirklich intensiv anfange, für eine Klausur zu lernen, und vor allem für welche. Der Lernaufwand ist von Vorlesung (bzw. Seminar) zu Vorlesung sehr unterschiedlich, und man muss auch berücksichtigen, welches Modul man sich jeweils für die Abschlussnote anrechnen lassen möchte.

Was wollen Sie einmal damit werden?

Ich habe den Schwerpunkt Freizeit – Gesundheit – Training gewählt, da mich der Freizeitsport-Aspekt sehr interessiert. Gerne möchte ich später im Bereich Tourismussport tätig sein, da ich gerne Outdoor-Sportarten ausübe und auch gerne andere dafür begeistern möchte. Gut vorstellen kann ich mir, zum Beispiel für einen Reisesportanbieter zu arbeiten, wobei ich mir wünsche, einen großen Anteil an Praxis zu vermitteln, wobei die Büroarbeit natürlich nie ausbleibt.

Welche Tipps geben Sie den Leuten, die auch überlegen, Ihr Fach zu studieren?

Eine große Sportaffinität zu haben, ist schon mal eine super Voraussetzung. Wenn ihr zum Beispiel als Übungsleiter tätig seid, habt ihr schon einen guten Einblick, was es heißt, „Sport zu vermitteln“. Falls ihr diese Vorerfahrung wie ich nicht habt: Keine Sorge – eure Lehrkompetenz wird sich durch zahlreiche Lehrproben schnell verbessern, und wenn ihr während des Studiums Praktika absolviert oder nebenbei im Sportbereich tätig seid, werdet ihr an zahlreichen Erfahrungen dazu gewinnen. Für welchen Schwerpunkt ihr euch im Studium entscheidet, hängt davon ab, in welche berufliche Richtung ihr später gehen wollt. Ab dem dritten Semester könnt ihr euch theoretisch für einen Schwerpunkt entscheiden, bis dahin ändert der ein oder andere seine Meinung auch noch oft um, also habt ihr da genug Freiraum.

Katharina Sachert

Habt ihr Spaß an Kontakt mit Menschen und vor allem an Sport? Dann ist das genau das richtige Studienfach für euch!

Katharina Sachert  – Bachelorstudentin
Katharina Sachert
Katharina Sachert studiert im 7. Semester Sportwissenschaft. Ihr angestrebter Abschluss ist der Bachelor of Science, 1-Fach. Nach ihrem Abschluss schließt sie das Masterstudium an.

Wieso haben Sie sich damals für Ihr Studienfach entschieden?

Ich habe ein sportorientiertes Abitur mit den Leistungskursen Sport und Biologie und einer Zusatzausbildung zur Freizeitsportleiterin absolviert. Dort bekam ich erste Einblicke in den Aufgabenbereich des Sports, welche mein Interesse geweckt haben, diesen noch näher kennenzulernen. Und natürlich, weil meine gesamte Freizeit aus Sport-Treiben bestand!

An welchen Stellen haben sich die Erwartungen an Ihr Studienfach erfüllt, an welchen nicht?

Meine Erwartungen an das Studium waren groß. Man kann in nahezu jede Sportart und jeden Bereich des Sports hineinschnuppern – wann bekommt man diese Gelegenheit noch einmal?  Nicht erfüllt wurden einige Erwartungen zunächst im Grundstudium, dort wird das meiste nur angerissen und oftmals wenig vertieft. Im Schwerpunkt kann man sich jedoch differenziert mit Dingen auseinandersetzen, die einen persönlichen interessieren und weiterbringen. Besonders die Sportarten-Vertiefungen (bei mir: Ski-Spezialfach) bieten viel Spaß und eine überaus umfangreiche Auseinandersetzung mit der jeweiligen Sportart.

Was macht Ihnen in Ihrem Fach am meisten Spaß?

Der Umgang mit verschiedensten Menschen! Denn im Sport ist es wichtig, offen für neue Kontakte zu sein, wobei Teamfähigkeit eine große Rolle spielt. Die Vielfalt des Sports ist das, was mich anzieht. Natürlich ist das berufliche Feld weit geöffnet und scheint unklar, ich sehe es jedoch als große Chance, viele Auswahlmöglichkeiten zu haben und nicht in festen Schienen stecken zu müssen. Hinzukommt, dass man sein Hobby zum Beruf macht bzw. machen kann!

Was war bisher die größte Herausforderung?

Sie ist es immer noch! Und zwar, sich trotz der Frage nach dem zukünftigen Berufsfeld und des gesellschaftlichen Drucks klarzumachen, dass es wichtigere Dinge im Leben gibt und das man jede Chance/Gelegenheit nutze sollte, die einen selbst vorankommen lässt und glücklich macht.

Was wollen Sie einmal damit werden?

Ich habe mehrere Felder, die mich interessieren. Zum einen habe ich ein Jahr lang in einem Gesundheitszentrum als „Gesundheitscoach“ gearbeitet und kann mir vorstellen, nach dem Master in diesem Bereich eine leitende Position einzunehmen, welche Praxis und Organisation vereint. Zum anderen kann ich mir vorstellen, zu promovieren und/oder mich weiter fortzubilden. Die trainingswissenschaftlichen Aspekte liegen auch in meinem Aufmerksamkeitsfokus. Alles Weitere ergibt sich in meinem Masterstudiengang, den ich im Anschluss an mein Bachelorstudium absolviere.

Welche Tipps geben Sie den Leuten, die auch überlegen, Ihr Fach zu studieren?

Lasst euch von Fragen wie: „Und was macht man dann damit?“ nicht ärgern oder abschrecken. Heutzutage ist nun einmal der Horizont durch ein Studium weiter geöffnet, als damals nach einer Ausbildung oder Lehre. Nehmt die Chance, viele Auswahlmöglichkeiten zu haben, dankend an und macht etwas daraus! Ihr bestimmt euer Leben und den Weg, den ihr gehen wollt! Habt ihr Spaß an Kontakt mit Menschen und vor allem an Sport? Dann ist das genau das richtige Studienfach für euch!

Lukas Hüller

Am meisten Spaß macht es mir einen tieferen praktischen Einblick in viele Sportarten gewinnen zu können und in vielseitigen Seminaren diese auf Hinblick der Biomechaniken Grundlagen zu analysieren.

Lukas Hüller  – Bachelorabsolvent
Lukas Hüller
Lukas Hüller hat Sportwissenschaft mit Schwerpunkt Prävention und Rehabilitation studiert. Sein Abschluss ist der Bachelor of Science, 1-Fach.

Wieso haben Sie sich damals für Ihr Studienfach entschieden?

Da ich schon von klein auf sehr sportbegeistert bin, war es für mich früh klar, dass ich auch beruflich im Sport aktiv sein möchte. Dafür bietet mir das Studium der Sportwissenschaft die optimale Grundlage und vielfältige Möglichkeiten, in die ich mich entwickeln kann.

An welchen Stellen haben sich die Erwartungen an Ihr Studienfach erfüllt, an welchen nicht?

Von den sport-praktischen Anteilen des Studiums war ich positiv überrascht, aber insgesamt wurden die Erwartungen voll erfüllt, die man durch die hinreichenden Informationen vor dem Beginn des Studiums erhalten hat.

Was macht Ihnen in Ihrem Fach am meisten Spaß?

Am meisten Spaß macht es mir einen tieferen praktischen Einblick in viele Sportarten gewinnen zu können und in vielseitigen Seminaren diese auf Hinblick der Biomechaniken Grundlagen zu analysieren.

Was war bisher die größte Herausforderung?

Vor Beginn des Studiums natürlich der erforderliche Sporteignungstest. Im Studium dann die ein oder andere Klausur, aber mit einer optimalen Zeiteinteilung und Vorbereitung sind alle Herausforderungen gut zu schaffen.

Was wollen Sie einmal damit werden?

Bei mir geht es in die Richtung von gesundheitsorientierten Sportunternehmen, die im Reha- und Fitnessbereich tätig sind. Aber auch eine Tätigkeit im Handball, in dem ich selbst höchst professionell aktiv bin, würde mir sehr gefallen.

Welche Tipps geben Sie den Leuten, die auch überlegen, Ihr Fach zu studieren?

Frühzeitig informieren, vor allem auch bei Sportstudenten direkt. Zum Beispiel der Fachschaft für Sportwissenschaft. Ansonsten: Eine frühzeitige Vorbereitung auf den Eignungstest.

Matthias Winter

Es macht Spaß, zu sehen, wie wissenschaftliche Arbeit direkt Wirkung zeigt.

Matthias Winter  – B.Sc. (Schwerpunkt Training & Diagnostik)
Matthias Winter

Wieso haben Sie sich damals für Ihr Studienfach entschieden?

Ich wollte verstehen, warum Training wirkt und wie man Leistung wissenschaftlich messen und verbessern kann. Das RUB-Studium verbindet Sportpraxis mit Biomechanik, Physiologie und Trainingswissenschaft – genau die Mischung, die ich gesucht habe.

An welchen Stellen haben sich die Erwartungen an Ihr Studienfach erfüllt, an welchen nicht?

Erfüllt haben sich vor allem die Praxisanteile und die Tiefe der trainingswissenschaftlichen Inhalte. Unerwartet war, wie naturwissenschaftlich das Studium teilweise ist – Biomechanik und Physiologie waren anspruchsvoller, als ich dachte.

Was macht Ihnen in Ihrem Fach am meisten Spaß?

Ganz klar die Diagnostik: Leistungsdaten erheben, Bewegungen analysieren, Training individuell planen. Es macht Spaß, zu sehen, wie wissenschaftliche Arbeit direkt Wirkung zeigt.

Was war bisher die größte Herausforderung?

Die größte Herausforderung war, sich durch die breite Wissensbasis zu arbeiten – von Medizin über Statistik bis Didaktik. Man braucht gute Selbstorganisation und Motivation.

Was wollen Sie einmal damit werden?

Ich möchte im Bereich Leistungsdiagnostik oder Trainingsbetreuung arbeiten – am liebsten in einem Leistungszentrum, einer sportmedizinischen Einrichtung oder im Vereinssport.

Welche Tipps geben Sie den Leuten, die auch überlegen, Ihr Fach zu studieren?

Habt Spaß an Bewegung und Wissenschaft.
Unterschätzt die Theorie nicht.
Nutzt die Praxisangebote und Labore.
Und: Probiert im Studium viel aus, um euren Schwerpunkt zu finden.

Nicole Sälzer

Das Sportstudium an der RUB hat mich direkt überzeugt, weil es sehr vielseitig ist und man wirklich alle Bereiche der Sportwissenschaft kennenlernt. 

Nicole Sälzer  – B.A.
Nicole Sälzer

Wieso haben Sie sich damals für Ihr Studienfach entschieden?

Ich habe schon in der Schule super gern Sport gemacht und damals auch den Leistungskurs belegt. Da war für mich schnell klar: Ich möchte Sport nicht nur selbst machen, sondern irgendwann auch unterrichten. Das Sportstudium an der RUB hat mich direkt überzeugt, weil es sehr vielseitig ist und man wirklich alle Bereiche der Sportwissenschaft kennenlernt. Anglistik/Amerikanistik kam dann „on top“, weil ich später gerne am Gymnasium oder an der Gesamtschule unterrichten möchte.

An welchen Stellen haben sich die Erwartungen an Ihr Studienfach erfüllt, an welchen nicht?

Erfüllt hat sich, dass man eben nicht nur in einem Seminarraum oder Hörsaal sitzt. Schon ab dem ersten Semester steht man in der Praxis vor einer Gruppe und hält Lehrproben.

Nicht ganz erfüllt hat sich mein Wunsch nach mehr Pädagogik und Fachdidaktik im Bachelor. Zwischen dem B.A. und dem B.Sc. gibt es inhaltlich wenig Unterschiede, dabei hätte ich mir gewünscht, dass die Lehramtsausrichtung früher stärker vorkommt.

Was macht Ihnen in Ihrem Fach am meisten Spaß?

Ganz ehrlich: die Sportseminare und die Exkursionen! Vorlesungen sind nett, aber rausgehen, Sport machen, Dinge ausprobieren, das macht das Studium erst richtig cool. Mein Highlight war das Schneesportseminar in Valmorel. Zwei Woche Ski fahren mit einer tollen Gruppe… unvergesslich!

Was war bisher die größte Herausforderung?

Definitiv die Organisation. Ich war ein Semester im Ausland, musste danach aber mehrere Prüfungen aufholen und habe dann drei Klausuren in zwei Wochen geschrieben.

Was wollen Sie einmal damit werden?

Ich studiere den 2-Fach-Bachelor, um später Lehrerin an einer Gesamtschule oder an einem Gymnasium zu werden. Die Kombination aus Sport und Englisch passt für mich perfekt.

Welche Tipps geben Sie den Leuten, die auch überlegen, Ihr Fach zu studieren?

Sportwissenschaft an der RUB ist auf jeden Fall eine super Wahl! Man sollte sich vorher nur gut überlegen, wohin man damit möchte – Leistungssport, Gesundheit, Forschung oder eben Lehramt.

Für mich ist das 2-Fach-Modell ideal. Ich kann’s nur empfehlen und würde mich freuen, wenn sich mehr Leute für diesen Weg entscheiden.

Studiengänge in diesem Fach

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