Sozialwissenschaft, Bachelor 1-Fach

  • ­Was hält die moderne Gesellschaft zusammen?
  • Was ist Globalisierung?
  • Wie unterscheiden sich Kulturen?
  • Wie werden sozialwissenschaftliche Erkenntnisse gebildet und überprüft?
  • Welche besonderen Perspektiven und Erklärungen bieten Ökonomie, Soziologie, Politikwissenschaft, Sozialpsychologie oder Sozialanthropologie?
Marcel Wojzechowski

Man ist thematisch höchst flexibel und kann sich zwischen eher politischen, wirtschaftlichen oder soziologischen Themenfeldern entscheiden. Aus meiner Sicht werden hier alle vom Theoretiker bis zum Praktiker glücklich.

– Marcel Wojzechowski, Masterstudent

Steckbrief

Abschluss
Bachelor of Arts
Beginn
Winter- und Sommersemester
Dauer
6 Semester
Unterrichtssprache
Deutsch
Zulassung
Zulassungsbeschränkt (NC)
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Worum geht's?
Dieser Studiengang ist einzigartig, weil ...
man nicht nur klassisch Soziologie und Politikwissenschaft, sondern auch Kulturpsychologie, Sozialanthropologie, Ökonomie und empirische Methoden kennenlernt und die erworbenen Kenntnisse in einem Forschungsprojekt sowie einem Praktikum interdisziplinär anwenden kann.
Er bietet eine Vertiefung in den Bereichen ...
  • Arbeits-, Wirtschafts- und Organisationsprozesse
  • Globalisierung und internationale Beziehungen
  • staatliches Handeln und öffentliche Finanzen
  • Interkulturalität und Migration
  • quantitative und qualitative Forschungsmethoden
Zu wem passt's?
Wer diesen Studiengang studieren möchte,

bringt mit: gute Englisch- sowie hinreichende Mathematikkenntnisse

hat Spaß an: der Analyse des kulturellen, sozialen, ökonomischen und politischen Zusammenlebens der Menschen

kämpft sich durch: unterschiedliche Perspektiven und umstrittene Aussagen

Wer einen Abschluss in diesem Studiengang hat, arbeitet häufig
  • im Management und in der Beratung von Organisationen
  • in Verwaltung und Politik
  • in der Markt- und Meinungsforschung
  • in Beratung, Marketing und Werbung
  • im Bildungs- und Kulturbereich
Und sonst?
Ein Praktikum ...

ist verpflichtend. Es wird während des Studiums absolviert.
Dauer: 8 Wochen

Ein Auslandsaufenthalt ... wird empfohlen.
Dauer: 1 Semester
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Wer hilft?
Studienfachberatung

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Gebäude, Raum: GD 1/161
Tel.: 0234 / 32-22966
E-Mail:
Webseite Studienfachberatung

Kontakt zu Studierenden

Fachschaft Sozialwissenschaft
Gebäude, Raum: GD 03/137
Tel.: 0234 / 32-25418
E-Mail:
Webseite Fachschaft

Internet

Homepage des Studiengangs

Chalotte

Studentin Charlotte nimmt euch mit auf den Campus der Ruhr-Universität und stellt euch das Studium der Sozialwissenschaft vor.

– Chalotte

Andere Studiengänge in diesem Fach

Marcel Wojzechowski
Marcel Wojzechowski studiert im 2. Semester Sozialwissenschaften. Sein angestrebter Abschluss ist der Master of Education. Marcels zweites Fach ist Erziehungswissenschaften. Außerdem ist er im Fachschaftsrat aktiv.

Wieso haben Sie sich damals für Ihr Studienfach entschieden?

Ehrlich gesagt war Sowi bei mir als Schulfach sehr beliebt. Man beschäftigt sich mit der Realität von Menschen und erklärt diese Realität im wissenschaftlichen Diskurs, man kommt hinter verborgene Mechanismen, wie unsere Welt funktioniert. Hierbei ist man thematisch höchst flexibel und kann sich zwischen eher politischen, wirtschaftlichen oder soziologischen Themenfeldern entscheiden oder solche mischen. Aus meiner Sicht werden hier alle vom Theoretiker bis zum Praktiker glücklich.

An welchen Stellen haben sich die Erwartungen an Ihr Studienfach erfüllt, an welchen nicht?

Nun gut, die hohe Freiheit ist, wie in jedem anderen Studium, erst einmal nicht gegeben gewesen. Aller Anfang war der Aufbau einer soliden Basis, um fähig zu sein, überhaupt am wissenschaftlichen Diskursteilzunehmen. Beispielsweise der Zweig der Wirtschaftswissenschaften entsprach überhaupt nicht meinen Erwartungen, wenngleich gerade dieser Bereich, was mich selber sehr überraschte, ziemlich interessant wurde und es immer noch ist.
Wie angesprochen, bestätigte sich mein Bild im Laufe des Studiums, dass es eine enorm große Vielfalt an Themen und deren Verknüpfung gibt. So betrachtete ich soziokulturelle Klassenkämpfe auf dem Fußballfeld, setzte mich mit Jugendsubkulturen und ihrer sozialhistorischen Genese auseinander und bereitete, im Rahmen eines Seminares mit Kommilitoninnen und Kommilitonen, eine Begehung des Phönix-Sees für Privat-Interessierte vor (nur um einen winzigen Einblick zu geben).

Was macht Ihnen in Ihrem Fach am meisten Spaß?

Die Arbeit mit den Kommilitoninnen und Kommilitonen, besonders die Arbeit im Fachschaftsrat mit den Studierenden für die Studierenden macht sehr viel Spaß. Thematisch auf das Studium bezogen zeigte sich, dass die Soziologie mein favorisierter Bereich ist, da sie einen unwahrscheinlich großen Bezug zu meinem Lieblingsthema die verschiedenen Jugendsubkulturen ab 1945 hat. Hier lässt sich ziemlich viel mit eigenen Ideen in Verbindung mit Klassikern wie Pierre Bourdieu erklären.

Was war bisher die größte Herausforderung?

Thematisch und inhaltlich habe ich mich sofort gut verortet gefühlt. Wissenschaftliches Arbeiten zu erlernen, in Abgrenzung zur gewöhnlichen „schulischen“ Arbeit mit Texten, ist wohl die Königsdisziplin und hat mir einige Rückschläge bereit, bevor ich anhaltende Erfolge verzeichnen konnte. Wie sagt man so schön: „Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen“.

Was wollen Sie einmal damit werden?

Das Ziel meines Studiums ist ein Beruf im Bildungssektor. Um genau zu sein der Abschluss des Master of Education mit anschließendem Eintritt in den Schuldienst. Ich könnte mir ebenso, nach Abschluss der Lehrerausbildung, einen Job im Bereich der Erwachsenenbildung, sowohl im öffentlichen als auch im privaten Bereich, vorstellen.

Welche Tipps geben Sie den Leuten, die auch überlegen, Ihr Fach zu studieren?

Im Grunde denselben Tipp, den ich jedem Studierenden gebe: Schaut euch unsere Einführungsvorlesungen an, nehmt teil, und guckt euch an, was euch interessiert. Wenn es Politik, Wirtschaft und Gesellschaft (PWG) ist, habt ihr viel zu entdecken und könnt euch selbst davon überzeugen. Lasst euch nicht durch das anfängliche Gegängel abschrecken. Nach zwei Semestern erkennt ihr den tieferen Sinn dahinter. Bei Rückfragen und Unsicherheiten könnt ihr euch jederzeit an die helfenden Kommilitoninnen und Kommilitonen vom Tutor/innen-Programm oder an den Fachschaftsrat wenden, was ich am Anfang meines eigenen Studiums nicht tat (lacht). Es kann nur helfen.

Chalotte

Wieso haben Sie sich damals für Ihr Studienfach entschieden?

An welchen Stellen haben sich die Erwartungen an Ihr Studienfach erfüllt, an welchen nicht?

Was macht Ihnen in Ihrem Fach am meisten Spaß?

Was war bisher die größte Herausforderung?

Was wollen Sie einmal damit werden?

Welche Tipps geben Sie den Leuten, die auch überlegen, Ihr Fach zu studieren?