Economic Policy Consulting

  • Wie sollte eine ökonomisch sinnvolle Anpassung an den Klimawandel aussehen?
  • Wie sollten Anreize für eine Steigerung der Elektromobilität ausgestaltet sein?
  • Welche makroökonomischen Folgen gehen mit der Dekarbonisierung einher?
  • Was sollte eine Kommune zur Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit tun?
  • Wie sollte Entwicklungshilfe effizient ausgestaltet werden?
  • Wie kann man politische Entscheidungsträger in ökonomischen Situationen beraten?
Fabian Schäfer

Am meisten Spaß machen mir die offenen Diskussionen mit Kommilitonen und Lehrenden über neue Wege und Ideen, aus einer volkswirtschaftlichen Perspektive an Herausforderungen heranzugehen.

Fabian Schäfer  – Masterstudent
Fabian Schäfer
Fabian Schäfer studiert Economic Policy Consulting im 2. Fachsemester. Sein angestrebter Abschluss ist der Master of Science.

Wieso haben Sie sich damals für Ihr Studienfach entschieden?

Nach dem Bachelor in Management and Economics war ich auf der Suche nach einem Master, der mich in die Lage versetzt, gesellschaftliche und politische Themen anzustoßen und mitzugestalten. Da kam es mir nur gerade recht, dass der neue Master Economic Policy Consulting ins Leben gerufen wurde. Hier wird mir, durch ein im Studium integriertes Praxissemester, die Möglichkeit geboten, die erworbenen theoretischen und volkswirtschaftlichen Kenntnisse in der Praxis anzuwenden.

An welchen Stellen haben sich die Erwartungen an Ihr Studienfach erfüllt, an welchen nicht?

Die Erwartungen einer engeren Bindung zum Lehrstuhl, auch aufgrund der beschränkten Zulassungen von 15 Personen, haben sich erfüllt. Im Bachelor hat man die Professoren meist nur zu Vorlesungen zu Gesicht bekommen. Jedoch fehlen mir innerhalb des Masters Seminare, die sich detaillierter mit der konkreten Beratungstätigkeit beschäftigen; also wie übersetze ich meine wissenschaftlichen Erkenntnisse adressatengerecht. Außer Acht lassen sollte man dabei jedoch nicht, dass der Studiengang erst Ende 2016 gestartet ist und sich noch in der Entwicklung befindet.

Was macht Ihnen in Ihrem Fach am meisten Spaß?

Am meisten Spaß machen mir die offenen Diskussionen mit Kommilitonen und Lehrenden über neue Wege und Ideen, aus einer volkswirtschaftlichen Perspektive an Herausforderungen heranzugehen.

Was war bisher die größte Herausforderung?

Eindeutig die Macro 1 Klausur, da bin ich nämlich im dritten Versuch :D

Was wollen Sie einmal damit werden?

Aus diesem Studiengang heraus haben einige Kommilitonen und ich gemeinsam eine Initiative gegründet (youngperspectives.ruhr), die einen Beitrag zur zukunftsfähigen Gestaltung unserer Heimat, des Ruhrgebiets, leisten möchte. Dazu wollen wir unsere volkswirtschaftlichen Kenntnisse und die interdisziplinäre Forschung der Ruhr-Universität Bochum nutzen, um Kommunen und Projekte mit nachhaltigen Strategien und Ideen weiterzuentwickeln. Wir befinden uns gerade in der Gründungsphase und stehen kurz vor dem ersten Projekt. Also später mal im eigenen Unternehmen arbeiten wäre schon mal ein guter Anfang.

Welche Tipps geben Sie den Leuten, die auch überlegen, Ihr Fach zu studieren?

Schaut nicht nur auf die Möglichkeit einen Master zu absolvieren, der ein Praxissemester enthält, sondern beschäftigt euch auch mit den anderen Inhalten, um herauszufinden, ob ihr wirklich etwas damit anfangen könnt. Ansonsten traut euch zu, etwas bewegen zu können und wagt auch ruhig Visionen für eine bessere Zukunft. Schließlich wurde der #weltuntergangsverhinderungsmaster nicht umsonst gewählt.

Studiengänge in diesem Fach

Pädagogik

  • Was wissen wir über Bedingungen erfolgreichen Lernens?
  • Wie haben sich Zielvorstellungen von Erziehung und die Institutionalisierungsformen von Erziehung im Laufe der Zeit gewandelt?
  • Über welche Forschungsmethoden lassen sich Erziehungs- und Bildungsprozesse adäquat erfassen?
  • Was ist guter Pädagogikunterricht?
  • Wie lässt sich erziehungswissenschaftliches Wissen fachwissenschaftlich adäquat und zugleich adressatengerecht in der Schule vermitteln?

Studiengänge in diesem Fach

Ethics – Economics, Law and Politics

  • Eignet sich Gerechtigkeit überhaupt als normative Kategorie zur Bewertung ökonomischer und sozialer Entwicklungen auf globaler Ebene?
  • Welche Akteure auf Märkten sind moralische Akteure, und welche moralischen Normen gelten für sie?
  • Wie lassen sich Verwaltungen verantwortlich organisieren?
  • Welche ethischen Aspekte spielen bei Klimaschutz, Klimawandel, Energie in Zeiten internationaler Politik und globaler Wirtschaft eine Rolle?
  • Braucht die Ökonomie moralische Reflexion, um langfristig zu funktionieren?

Studiengänge in diesem Fach

Stem Cell Biology

Franziska Schneider

Ich lerne sehr viel Neues und obwohl es anstrengend ist, macht es Spaß, sich so intensiv in die Themen einzuarbeiten.

Franziska Schneider
Franziska Schneider

Wieso haben Sie sich damals für Ihr Studienfach entschieden?

Ich habe mich für den Studiengang Stem Cell Biology entschieden, weil ich nach meinem Bachelor in Biomedizin Technik und der Arbeit als Technische Assistentin am DZNE mein Wissen vertiefen und erweitern wollte. Am DZNE in Tübingen wurde in anderen Arbeitsgruppen mit pluripotent induzierten Stammzellen gearbeitet. Das hat mich begeistert und an der RUB habe ich den passenden Studiengang für mich gefunden. 

An welchen Stellen haben sich die Erwartungen an Ihr Studienfach erfüllt, an welchen nicht?

Thematisch ist es ziemlich genau das, was ich mir vorgestellt habe. Natürlich gibt es Themen, die einem mehr oder weniger liegen, wie in jedem anderen Studiengang auch. Bei der inhaltlichen Gestaltung der Seminare könnte man ein bisschen kreativer werden und auch die Organisation lässt gelegentlich zu wünschen übrig. 

Was macht Ihnen in Ihrem Fach am meisten Spaß?

Die Praktika sind sehr spannend und es macht Spaß, das gelernte Wissen im Labor in der Praxis anwenden zu können und zu vertiefen. Ich lerne sehr viel Neues und obwohl es anstrengend ist, macht es Spaß, sich so intensiv in die Themen einzuarbeiten. 

Was war bisher die größte Herausforderung?

Der Umstieg aus dem Beruf mit Gehalt und Flexibilität, was Urlaubsplanung angeht, zurück zum Studium mit fixen Stundenplänen, obligatorischen Seminaren und Praktika. Die Planungsfreiheit ist sehr eingeschränkt und orientiert sich immer am Studium.  Zudem muss ich recht lange pendeln, was mit dem deutschen ÖPNV gelegentlich sehr nervenaufreibend und frustrierend sein kann.

Was wollen Sie einmal damit werden?

Ich würde später gerne wieder im Labor arbeiten und forschen. Stem Cell Biology bietet sehr viele Möglichkeiten. Ich habe mich da noch nicht auf einen bestimmten Bereich festgelegt, obwohl Neurobiologie bisher ein starker Favorit ist. 

Welche Tipps geben Sie den Leuten, die auch überlegen, Ihr Fach zu studieren?

Die Wahl des Studienfachs ist so eine individuelle Entscheidung, ich finde es schwierig, da Empfehlungen oder Tipps zu geben. Wenn man Lust darauf hat und motiviert ist, sollte man es machen. Wenn man während des Studiums merkt, dass es doch nicht das Passende ist, kann man es immer noch abbrechen oder sich für etwas anderes bewerben.

Kevin Mathews

Die rasante Entwicklung des Fachgebiets bedeutet, dass es immer etwas Neues zu entdecken gibt, was mich engagiert und motiviert hält.

Kevin Mathews
Kevin Mathews

Wieso haben Sie sich damals für Ihr Studienfach entschieden?

Ich entdeckte dieses Programm durch einen ehemaligen Kollegen, als ich an meiner Bachelorarbeit in einem Unternehmen arbeitete, das Stammzelltherapeutika entwickelt. Das Gebiet faszinierte mich durch sein Potenzial, bisher unheilbare Krankheiten zu behandeln und möglicherweise die menschliche Lebenserwartung zu verlängern. Ich war fasziniert von den komplexen Regulationsmechanismen der Stammzellen und ihren Interaktionen mit ihrer Umgebung. Was mich wirklich überzeugte, war die Erkenntnis, dass diese Therapien keine Science-Fiction mehr sind, sondern bereits für den Markt entwickelt werden. Ob allogen oder autolog, Stammzelltherapien stellen die Zukunft der Medizin dar, und ich wollte in diesem aufstrebenden Bereich mitarbeiten, da verschiedene Therapeutika derzeit klinische Prüfungen durchlaufen oder zugelassen werden, was die Nachfrage nach spezialisierten Fähigkeiten erhöhen würde.

An welchen Stellen haben sich die Erwartungen an Ihr Studienfach erfüllt, an welchen nicht?

Ich erwartete, mein Verständnis der Stammzellbiologie und ihrer Bedeutung in der Natur zu vertiefen, von der Embryonalentwicklung bis zu therapeutischen Anwendungen. Mein Kurs in Stammzellphysiologie hat mir gezeigt, wie kompliziert und kontrolliert der Entwicklungsprozess ist, mit komplexen Rückkopplungsschleifen, die das steuern, was wie ein natürlicher Prozess aussieht, aber tatsächlich unglaublich strategisch und selbstregulierend ist. Mein Verständnis für Stammzellen ist differenzierter geworden und hat Komplexitäten aufgezeigt, die ich vorher nicht bedacht hatte, was mir eine andere Perspektive auf therapeutische Anwendungen eröffnet. Das Programm bietet zwar eine hervorragende Abdeckung der Stammzellbiologie und -techniken, aber ich habe festgestellt, dass für spezielle Fähigkeiten wie Bioinformatik Eigeninitiative erforderlich ist, um über das Kerncurriculum hinaus zusätzliche Schulungen in bestimmten Labors zu erhalten.

Was macht Ihnen in Ihrem Fach am meisten Spaß?

Mich fasziniert das gesamte Spektrum der Stammzellenbiologie, von ihrer grundlegenden Rolle bei der Entstehung und Erhaltung lebender Organismen bis hin zu ihrem therapeutischen Potenzial. Besonders spannend finde ich die zunehmenden Belege für Stammzelltherapien bei Herzkrankheiten und neurodegenerativen Erkrankungen. In meinem zweiten Semester bin ich noch dabei, verschiedene Spezialisierungen zu erforschen, aber ich interessiere mich besonders für die Entwicklung von Analysetechniken zur Bewertung der Zellqualität und die Beherrschung von Kultivierungsmethoden für verschiedene Zelltypen. Die rasante Entwicklung des Fachgebiets bedeutet, dass es immer etwas Neues zu entdecken gibt, was mich engagiert und motiviert hält.

Was war bisher die größte Herausforderung?

Der Studiengang bietet ein angemessenes Maß an Herausforderungen, die eine engagierte Studienzeit belohnen. Bisher bin ich zwar noch nicht auf größere Hindernisse gestoßen, aber die Lernkurve erfordert kontinuierliche Anstrengungen, um die Biologie der Stammzellen und die Techniken für ihre Kultivierung und Analyse wirklich zu beherrschen. Die Balance zwischen theoretischem Wissen und praktischer Anwendung bietet eine umfassende Ausbildung, ohne überwältigend zu sein. Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin, disziplinierte Lerngewohnheiten beizubehalten und sich aktiv mit dem Stoff zu befassen.

Was wollen Sie einmal damit werden?

Ich habe zwar noch keine endgültige Entscheidung getroffen, aber ich fühle mich zur Pharmaindustrie hingezogen, vor allem, da Stammzelltherapien an Bedeutung gewinnen. Ich möchte dazu beitragen, Behandlungen für Krankheiten zu entwickeln, die früher als unheilbar galten. Dieses Programm bietet mir die speziellen Fähigkeiten, die meinen Hintergrund in Bioingenieurwesen ergänzen und mich in die Lage versetzen, einen direkten Beitrag zu diesen innovativen Therapien leisten zu können. Ich erwäge, später einen Doktortitel zu erwerben, je nachdem, wie sich meine Interessen entwickeln und welche Möglichkeiten sich ergeben. Mein vorheriges Praktikum während meines Bachelorstudiums hat mir wertvolle Kontakte zur Industrie verschafft, und ich baue mein berufliches Netzwerk parallel zu meiner akademischen Entwicklung weiter aus.

Welche Tipps geben Sie den Leuten, die auch überlegen, Ihr Fach zu studieren?

Eine echte Leidenschaft für die Stammzellbiologie ist unerlässlich, bevor man in dieses Feld einsteigt, ebenso wie die Klarheit darüber, ob man eher an der Wissenschaft oder an der Industrie interessiert ist. Ein offener Geist und eine forschende Einstellung sind von Vorteil, da wir ständig mehr über die komplexen Systeme lernen, die Stammzellen steuern. Ich empfehle, enge Beziehungen zu den Professoren aufzubauen und sich häufig mit ihnen auszutauschen, da sie unschätzbare Ressourcen für die Klärung von Konzepten und den Austausch von Ideen sind. Sucht außerdem nach Möglichkeiten, die über den Lehrplan hinausgehen, sei es durch Laborpraktika, Seminare oder unabhängige Projekte, um euer Verständnis zu vertiefen und spezielle Fähigkeiten zu entwickeln, die mit euren Karrierezielen übereinstimmen.

Jason Schumacher

Ich habe mich für diesen Studiengang entschieden, weil ich an einem Bereich mitwirken wollte, den ich für die Zukunft der Medizin für sehr wichtig halte.

Jason Schumacher
Jason Schumacher

Wieso haben Sie sich damals für Ihr Studienfach entschieden?

Ich habe mich für diesen Studiengang entschieden, weil ich an einem Bereich mitwirken wollte, den ich für die Zukunft der Medizin für sehr wichtig halte. Zu lernen, wie die Anwendung von Stammzellen bei der Behandlung neurologischer Erkrankungen helfen könnte, war zunächst mein größter Anreiz für das Programm, da meine Familie Demenz aus erster Hand erfahren hat. Verschiedene Vorlesungen haben mein Interesse seitdem auf zahlreiche andere wichtige Anwendungen erweitert.

An welchen Stellen haben sich die Erwartungen an Ihr Studienfach erfüllt, an welchen nicht?

Ich habe erwartet, dass das Programm eine spannende Herausforderung sein würde, und das ist es auch. Der spannende Aspekt besteht darin, die Konzepte auf einer umfassenden Ebene zu verstehen und sie kreativ in einer praktischen Methode, d.h. in den Laborpraktika, anzuwenden. Was ich nicht erwartet hatte, waren die ethischen/regulatorischen Herausforderungen, die bei der Umsetzung von Konzepten in Echtzeit-Therapien im Labor eine so wichtige Rolle spielen. Ich wusste, dass es sie gibt, nur nicht in dem Ausmaß. Es stellt eine weitere Herausforderung dar, kreativ neue Techniken zu entwickeln, die den ethischen/regulatorischen Herausforderungen gerecht werden, was ich anstreben möchte.

Was macht Ihnen in Ihrem Fach am meisten Spaß?

Ich würde definitiv beim kreativen Thema bleiben. Es macht mir Spaß, all die verschiedenen Möglichkeiten zu sehen, die Stammzellenanwendungen bieten, aber das Nachdenken über potenzielle neue Fähigkeiten oder Techniken beschäftigt mich jeden Tag. Die Möglichkeit, mit Veränderungen auf zellulärer Ebene zu arbeiten und sie visuell zu sehen, hat eine Reihe von Gedanken darüber ausgelöst, welche Wege die Medizin einschlagen könnte.

Was war bisher die größte Herausforderung?

Die Lernkurve war hart, aber wie erwartet. Da mein Bachelor-Studium schon einige Jahre zurückliegt, musste ich hart arbeiten, um mich mit all den neuen Veröffentlichungen und Techniken vertraut zu machen, die seitdem verwendet wurden.

Was wollen Sie einmal damit werden?

Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich nach meinem Abschluss promovieren möchte, aber darüber hinaus würde ich gerne in der Forschung und Entwicklung tätig sein. Ich würde gerne an vorderster Front an der Entwicklung neuer Technologien mitwirken, die vom Labor in die Klinik gelangen und das Leben vieler Menschen verändern könnten.

Welche Tipps geben Sie den Leuten, die auch überlegen, Ihr Fach zu studieren?

Ich würde sagen, dass man das Programm weiterverfolgen sollte, wenn man die Möglichkeit haben möchte, in zahlreichen Studienbereichen zu arbeiten und zu assistieren. Die Möglichkeiten sind vielfältig. Außerdem sollte man sich auf intensive Arbeit und viele Stunden für jede Prüfung, jedes Paper und jede Präsentation einstellen. Ich habe es als vorteilhaft empfunden, Studiengruppen zu bilden und sich mit anderen Kommilitonen auszutauschen. Bei so vielen unterschiedlichen Hintergründen/Interessen im Studiengang schlage ich vor, diese Zusammenarbeit zu nutzen, denn sie wird Ihnen im weiteren Verlauf des Studiums helfen.

Studiengänge in diesem Fach

Religionswissenschaft

  • Wie entstehen religiöse Texte?
  • Wird Religion in der Moderne weniger wichtig?
  • Welche Rolle spielt Religion im Migrationsprozess?
  • Sind manche Religionen wirklich gefährlicher als andere?
  • Was ist eigentlich Religion?
Anna Kira Hippert

Für mich war es wichtig, religiöse Inhalte und Formen der Gegenwart zu behandeln – und genau dies erfüllt die Religionswissenschaft im vollen Umfang.

Anna Kira Hippert  – Bachelorstudentin
Anna Kira Hippert
Anna Kira Hippert studiert im 5. Semester Religionswissenschaft. Ihr angestrebter Abschluss ist der Bachelor of Arts, 2-Fach. Anna Kiras zweites Fach ist Kunstgeschichte.

Wieso haben Sie sich damals für Ihr Studienfach entschieden?

Ich habe mich schon immer für Religionen interessiert, allerdings nicht aus theologischer Sicht. Das Fach Religionswissenschaft bietet die Möglichkeit, mit Religionen objektiv umzugehen.

An welchen Stellen haben sich die Erwartungen an Ihr Studienfach erfüllt, an welchen nicht?

Für mich war es wichtig, religiöse Inhalte und Formen der Gegenwart zu behandeln – und genau dies erfüllt die Religionswissenschaft im vollen Umfang.

Was macht Ihnen in Ihrem Fach am meisten Spaß?

Die Auseinandersetzung mit neuen religiösen Strömungen. Außerdem ist die Religionswissenschaft sehr interdisziplinär, man belegt also auch Kurse in Geschichte, Sozialwissenschaft, Theologie etc.

Was war bisher die größte Herausforderung?

Man muss sich im Klaren sein, dass wenn man später den Master in Religionswissenschaft machen möchte, eine religionsrelevante Fremdsprache belegen muss. Da ich mich im Master auf Islam spezialisieren will, ist es bei mir Arabisch. Man belegt die Arabisch-Kurse der Orientalisten, die mitunter ziemlich hart sind. Ich würde also Arabisch als meine größte Herausforderung betrachten.

Was wollen Sie einmal damit werden?

Ich würde gerne in die Politik- oder Unternehmensberatung. Ich kann mir aber auch einen Verbleib an der Universität vorstellen.

Welche Tipps geben Sie den Leuten, die auch überlegen, Ihr Fach zu studieren?

Man sollte sich von Anfang an informieren, welche Fremdsprache für einen in Frage kommt. Außerdem empfehle ich, im ersten Semester schon mehr Kurse als gefordert zu belegen. Das erleichtert den späteren Studienverlauf, besonders wenn man das Arabicum, Latinum etc. nachholen muss.

Studiengänge in diesem Fach

Evangelische Theologie

  • Wie sind die Texte der Bibel entstanden und welche Bedeutung haben sie für Theologie und Kirche?
  • Welche Bedeutung hat die Evangelische Theologie in Kirche und Gesellschaft?
  • Was sind die Grundlagen des christlichen Glaubens?
  • Wie kann man heute zentrale Ereignisse der Kirchen- und Religionsgeschichte deuten und verstehen?
  • Wie können zentrale Inhalte der evangelischen Theologie eine praktische Gestalt bekommen?

Studiengänge in diesem Fach

International Humanitarian Action

  • ​Was ist humanitäre Hilfe?
  • Welches sind die international geltenden Prinzipien und Richtlinien für humanitäre Hilfe?
  • Was sind die Rechtsgrundlagen für humanitäre Interventionen?
  • Wie kann humanitäre Hilfe in Krisen- und Notsituation effektiv organisiert und durchgeführt werden?
  • Wie können die Auswirkungen von humanitären Katastrophen und Krisen auf die öffentliche Gesundheit gemindert werden?

Studiengänge in diesem Fach

Criminal Justice, Governance and Police Science

  • Wie verbessert man die sozialen Kompetenzen von Mitarbeitern, die im Sicherheits- und Justizbereich tätig sind?
  • Wie unterstützt man Nichtregierungsorganisationen und die Zivilgesellschaft dabei, zu kontrollieren und zu beurteilen, ob die demokratische Polizeiarbeit und Strafjustiz gemäß den Menschenrechtsstandards handeln?
  • Wie sorgt man dafür, dass Recht, Menschenrechte und nachhaltige Sicherheit herrschen?
  • Vor welchen Herausforderungen steht man hinsichtlich der Friedenswahrung und Friedensstiftung in Übergangsstaaten?

Katholische Theologie

  • Was sind die Grundlagen des christlichen Glaubens?
  • Wie sind die Biblischen Texte entstanden, und welche Bedeutung haben sie im Kontext von Kirche, Gesellschaft und Theologie?
  • Welches sind entscheidende Daten bzw. Ereignisse der Kirchen- sowie Dogmengeschichte?
  • Wie lässt sich Offenbarung vor dem Forum der Vernunft denken?
  • Was sind Voraussetzungen, Chancen und Grenzen religiösen Lernens in Familie, Schule und Gemeinde?

Am meisten Spaß macht es mir in den Gruppen die verschiedenen Kurse zu erlernen.

Tamara Gerken

Wieso haben Sie sich damals für Ihr Studienfach entschieden?

Ich wusste in welche berufliche Richtung ich wählen möchte und fand unter anderem dieses Fach besonders interessant, vor allem in den Abschlussprüfungen.

An welchen Stellen haben sich die Erwartungen an Ihr Studienfach erfüllt, an welchen nicht?

Das umfangreiches Wissen in allen Fachrichtungen, die einem sehr gut beigebracht werden. Ich hätte nicht erwartet eine schöne kleine Gruppe zu sein, wodurch das Studieren viel angenehmer wird.

Was macht Ihnen in Ihrem Fach am meisten Spaß?

In den Gruppen die verschiedenen Kurse zu erlernen und der enge Kontakt zu den Lehrstühlen. Man ist keine Nummer, sondern eine bekannte Person.

Was war bisher die größte Herausforderung?

Die Modulabschlussprüfungen, die aber mit Gesprächen und mit lernen gut machbar sind.

Was wollen Sie einmal damit werden?

Ich möchte mit diesem Fach in das Lehramt gehen und später das Fach auch an Schüler*innen näherbringen.

Welche Tipps geben Sie den Leuten, die auch überlegen, Ihr Fach zu studieren?

Seid immer offen zu allen Meinungen und es handelt sich nicht nur um Glauben und um Gott, sondern es werden Komplikationen mit dem Glauben ebenfalls diskutiert und herausgefunden.

Studiengänge in diesem Fach

Wirtschafts- und Steuerrecht

  • Auf welche wirtschafts- und steuerrechtlichen Fragestellungen muss man bei der Beratung achten?
  • Was versteht man unter Unternehmenssteuerrecht, und welche Probleme hierzu bestehen in der Praxis?
  • Wie würdige ich grenzüberschreitende Sachverhalte aus steuer- und wirtschaftsrechtlicher Sicht?
  • Welche Auswirkungen hat das Steuerverfahrensrecht auf die geschuldete Steuer?
  • Welche Auswirkungen haben ökonomische Einflüsse auf die rechtliche Beratung?

Studiengänge in diesem Fach

Religion abonnieren